Stromaggregat + Batterie: Eine intelligente Kombination?

 

Wenn wir uns den Energiemarkt ansehen, gibt es immer ein Segment, das rund um die Uhr Strom benötigt. In diesen Fällen war die übliche Antwort immer einfach: ein eigenständiges Aggregat, das nonstop läuft.

Das ist alles... richtig? Nun, nicht ganz.

Was passiert, wenn wir eine Batterie in den Mix einbauen - nicht als Backup, sondern für echte Effizienz? Das mag zunächst seltsam klingen, denn Batterien sind nicht gerade der billigste Teil des Systems. Aber die Technologie hat sich schnell weiterentwickelt, und moderne Batteriesysteme sind zuverlässig, robust, einfach zu integrieren und - was am wichtigsten ist - intelligent.

Heutige Batterien können externe Stromquellen anhand von Parametern wie Ladezustand, Entladegeschwindigkeit, Energiebedarf und sogar der Tageszeit steuern.

Was hat das mit einem Stromaggregat zu tun?

Die meisten elektrischen Lasten sind nicht konstant. Vielmehr schwanken sie stark. Stromaggregate sind im Allgemeinen für die Spitzenlast ausgelegt. Das bedeutet, dass das Aggregat die meiste Zeit weit unter seinem effizienten Punkt läuft. In vielen realen Anwendungen liegen die Lasten zwischen 20 % und 70 % der Nennleistung des Stromaggregats.

Ein Aggregat, das mit einer Last von 20 % läuft, ist weit weniger effizient als ein Aggregat, das mit seinen idealen 80 % läuft.

Jeder Liter Diesel erzeugt viel mehr elektrische Energie, wenn das Aggregat in der Nähe des Sweet Spots von 80 % arbeitet.

Genau das ist die Idee hinter einem Hybridaggregat: den Motor an seinem effizientesten Punkt (ca. 80 %) laufen zu lassen, um die Batterie zu laden und die variable Last zu übernehmen.

Genset-Battery


Die wichtigsten Vorteile der Kombination aus Aggregat und Batterie
1. Kraftstoffeinsparungen - das Aggregat läuft weniger Stunden und nur am effizientesten Punkt.
2. Geringere CO₂-Emissionen - weniger verbrannter Kraftstoff = weniger Emissionen.
3. Geringere Lärmbelästigung und Umweltverschmutzung - und Sie können den Betrieb des Aggregats sogar auf "erlaubte" Zeiten wie 7:00-18:00 Uhr beschränken.
4. Geringere Service- und Wartungskosten - weniger Betriebsstunden bedeuten weniger Öl- und Filterwechsel und längere Intervalle.
5. Noch besser mit Solaranlagen - wenn Sie PV-Paneele hinzufügen, läuft das Aggregat nur wenige Stunden pro Tag.

Beispiel 1: Kühlcontainer, 15-kW-Aggregat

Ein Kühlcontainer läuft rund um die Uhr mit einem 15-kW-Aggregat an einem abgelegenen Standort. Durchschnittliche Last: ~2 kW Spitzenleistung: 6-7 kW Täglicher Kraftstoffverbrauch: ~25 Liter

Beim Wechsel zu einem Hybridsystem lassen wir das Aggregat mit einer stabilen Leistung von 11 kW laufen, um die Batterie zu laden.

Betriebszeit des Aggregats: ~3 Stunden/Tag Kraftstoffverbrauch: ~10 Liter/Tag

Das sind 15 eingesparte Liter pro Tag, was 40,5 kg CO₂ entspricht.

Bei einem Dieselpreis von 2,05 EUR/L sind das rund 31 EUR Ersparnis pro Tag.

Beispiel Wartungsintervall: Ein 3000-Stunden-Service im 24/7-Betrieb findet alle ~4 Monate statt. Bei 3 Stunden/Tag dehnt sich das gleiche Intervall auf ~1000 Tage (~2,5 Jahre) aus.

Das sind 7-8x weniger Wartungen und insgesamt viel weniger Motorstunden.

Beispiel 2: Größerer Standort mit einem 150-kW-Aggregat

Ein Standort wird von einem 150-kW-Aggregat im Dauerbetrieb versorgt. Durchschnittliche Last: 70 kW Spitzenlast: 120 kW Typischer täglicher Kraftstoffverbrauch: 220-250 Liter

Bei einem Hybridsystem läuft das Aggregat nur so lange an seinem Leistungspunkt - etwa 120 kW -, bis die täglich benötigte Energie erzeugt ist:

70 kW × 24 h = 1680 kWh pro Tag

Bei 120 kW Leistung muss das Aggregat ungefähr laufen:

1680 kWh ÷ 120 kW ≈ 14 Stunden pro Tag

Der Kraftstoffverbrauch bei dieser effizienten Last liegt bei 13-14 l/h, was etwa 185 l/Tag entspricht.

Das ist eine Reduzierung von 55-65 Litern pro Tag, was einer täglichen CO₂-Vermeidung von 150-170 kg entspricht.

Bei einem Dieselpreis von 2,05 EUR/L sind das etwa 123 EUR Ersparnis pro Tag.

Auswirkungen auf den Betrieb: Bei 24/7-Betrieb werden 3000 Stunden in ~4 Monaten erreicht. Bei 14 Stunden/Tag werden 3000 Stunden in ~215 Tagen erreicht - eine Verlängerung um 40-45 %.

Und noch einmal: Wenn Sie die Solaranlage hinzufügen, sinkt die Laufzeit des Aggregats noch weiter.

Was ist mit Kosten und ROI?
Eine Hybridlösung aus Stromaggregat und Batterie ist mit höheren Anschaffungskosten verbunden. Aber die Kraftstoffeinsparungen sind so signifikant, dass sich die Investition in der Regel in 1,5 bis 3 Jahren amortisiert.

Und wenn die Investitionsausgaben begrenzt sind, können wir diese Lösung auch als Mietlösung anbieten. Auf diese Weise profitieren die Kunden immer noch von geringeren Betriebskosten, weitaus weniger Betriebsstunden und sind weitaus weniger den Schwankungen der Kraftstoffpreise ausgesetzt - und das, ohne in Vorleistung gehen zu müssen.

Diesel market

Fazit
Diese Beispiele zeigen, dass selbst Anwendungen, die auf permanenten, immer einsatzbereiten Aggregaten basieren, von einer zusätzlichen Batterie profitieren können. In vielen Fällen erhöhen sich die Gesamtbetriebskosten überhaupt nicht - sie werden sogar gesenkt. Allein die Kraftstoffeinsparungen gleichen die Investition in die Batterie oft aus, und das System macht sich in kurzer Zeit bezahlt.

Das Ergebnis ist ein geringerer Kraftstoffverbrauch, weniger Wartungsintervalle, weniger Emissionen, weniger Lärm und eine längere Lebensdauer des Motors. Und wenn Sie das Aggregat mit HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) anstelle von normalem Diesel betreiben, sinkt der CO₂-Fußabdruck sogar noch weiter.

Hybridsysteme sind nicht mehr nur etwas für Nischen- oder Versuchsprojekte. Sie sind sinnvoll für reale industrielle und kommerzielle Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit, Effizienz und Kosten eine Rolle spielen. Und da die Technologie immer besser wird, werden die Vorteile nur noch größer.

Stromaggregate und Batteriespeichersysteme sind Teil des breiten Portfolios von Trane Rental Services.

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